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10 Tricks für tolle Bilder

 

Schöne Bilder brauchen keine teure Kamera!

 

 

1. So nah wie möglich heran an das Motiv!

 

Einer der grundlegendsten Fehler beim Fotografieren besteht darin, dass der Fotograf nicht nah genug an sein Motiv herangeht. Seien Sie nicht schüchtern, denn Ihr Hauptmotiv sollte immer den größten Teil des Bildes einnehmen und es deutlich dominieren.

Fangen Sie bei Landschaftsobjekten und Gebäuden nicht zu viel von der Umgebung ein. Das kann auch reizvoll sein, aber dann machen Sie ein Panorama oder eine weitläufige Landschaftsaufnahme. Nutzen Sie den Zoom, oder gehen Sie näher heran.

Bei Personenaufnahmen sollten Sie diese Regel besonders ernst nehmen. Zu einem ansprechenden Porträt gehört in erster Linie das Gesicht, und deshalb sollten Sie möglichst auch nur das einfangen. Der Unterkörper oder gar die Schuhe haben auf dem Foto überhaupt nichts zu suchen.

 

2. Motiv außerhalb der Bildmitte patzieren!

 

Die meisten Digitalkameras verführen mit ihren Anzeigen im Sucher dazu, das Motiv genau in die Mitte zu setzen. Lassen Sie sich davon aber nicht irritieren, denn meist wirken die Fotos dann kraftlos und langweilig.

Setzen Sie Ihr Motiv immer ein Stück nach rechts oder links - häufig reichen schon kleine Variationen aus. Die meisten Menschen empfinden diese Art der Bildaufteilung als viel spannender und natürlicher. Bei Groß- oder Makroaufnahmen macht das hingegen keinen Sinn.

 

3. Hintergrund beachen!

 

Viele Fotografen vergessen schnell alles andere um sich herum, sobald sie ein schönes Motiv im Blick haben. Dabei wertet ein guter Hintergrund Ihr Foto auf, aber ein schlechter kann auch das beste Motiv uninteressant aussehen lassen.

Vermeiden Sie unruhige Hintergründe mit übermäßig bunten Farben, störenden Mustern oder zu vielen Details. Das lenkt vom Hauptmotiv ab. In einer ruhigen Umgebung tritt Ihr Motiv hingegen aus dem Bild hervor und kommt besonders gut zur Geltung.

Häufig reicht es schon, beim Fotografieren ein paar Schritte nach rechts oder links zu gehen, um dem Motiv einen völlig anderen Hintergrund zu geben. Probieren Sie auch mal in die Hocke zu gehen, oder ein wenig von oben zu schauen. Die Umgebung ändert sich mit jedem neuen Blickwinkel.

 

4.Tiefenschärfe beachten!

 

Ein scharfer oder unscharfer Hintergrund bestimmt die Wirkung des Motivs besonders bei Großaufnahmen und Porträts. Blenden Sie den Hintergrund durch Unschärfe aus, löst sich das Motiv aus dem Foto und tritt hervor.

Am besten stellen Sie eine leichte Telebrennweite am Objektiv ein und wählen eine möglichst kleine Blende, z. B. f2.0 oder f3.5. Je größer die Brennweite gewählt wird, desto mehr verstärkt sich der Effekt.

Lassen sich diese Werte an Ihrer Kompaktkamera nicht exakt einstellen, müssen Sie ein wenig improvisieren. Zoomen Sie etwas stärker an Ihr Motiv heran, und achten Sie darauf, dass der Abstand zum Hintergrund möglichst groß ist. Motivprogramme für Porträts oder Makroaufnahmen können den Effekt verstärken, da sie oft ähnliche Einstellungen beinhalten.

 

5. Landschaftsaufnahmen nicht mit dem Horizont in der Mitte teilen!

 

Bei Landschaftsbildern sollten Sie sich möglichst an die 1/3-2/3-Regel halten. Dabei wird das Bild waagerecht in drei gleich große Bereiche eingeteilt. Beim Fotografieren haben Sie nun die Wahl, ob der Himmel 1/3 des Bildes einnehmen soll und der Boden 2/3 oder umgekehrt - also 2/3 Himmel und 1/3 Boden.

Fotos mit 2/3 Boden und 1/3 Himmel werden von den meisten Betrachtern als harmonisch und idyllisch wahrgenommen. Das Bild wirkt sehr ruhig.

Zeigen Sie hingegen 2/3 Himmel und nur 1/3 Boden, empfinden dies viele Menschen als spannend und dynamisch. Das Foto wirkt insgesamt lebendiger. Im Idealfall besitzt der Himmel dabei eine Struktur, Wolken oder eine interessante Färbung.

 

6. Spannendere Bilder durch mehrere Ebenen!

 

Ein geschickt gewählter Vorder- oder Hintergrund verleiht dem Bild den richtigen Rahmen. Das erzeugt mehrere Ebenen und somit mehr Tiefe. Setzen Sie hierzu passende Objekte in das Bild, die eine Sichtlinie darstellen oder die Entfernungen verdeutlichen.

Besonders bei Landschaftsfotos lässt sich der Vordergrund ganz einfach einbinden, indem Sie ein wenig in die Hocke gehen. Dann ragen ein paar Gräser ins Bild, oder man erkennt die Fußspuren im Sand.

Auch bei vielen anderen Motiven finden sich schnell ein paar Objekte für den Vorder- oder Hintergrund, die Ihrem Foto den richtigen Rahmen verleihen. Binden Sie Personen in die Umgebung ein, oder wählen Sie neue Perspektiven.

 

7. Hochformat oder Querformat?

 

Halten Sie die Kamera immer so, dass sich das Format des Fotos der Form des gewünschten Motivs anpasst. Damit unterstreichen Sie seine natürliche Form, und es kommt richtig zur Geltung.

Einen Turm sollten Sie immer im Hochformat fotografieren. So bekommen Sie ihn so viel leichter auf das Foto, und er wirkt gleich viel größer und imposanter. Breite Bauwerke sollten Sie hingegen möglichst im Querformat einfangen, damit sie noch länger oder weiter wirken.

Auch bei allen anderen Motiven sollten Sie immer auf deren Form und somit auf die Ausrichtung der Kamera achten. Sie verändern die Bildwirkung damit deutlich.

 

8. Erzählen Sie eine Geschichte mit Ihren Fotos!

 

Mit Geschichten erzählen Sie viel mehr als mit einzelnen Eindrücken. Deshalb sollten Sie bei Veranstaltungen oder auf Reisen immer versuchen, ein wenig von der Umgebung oder den Geschehnissen vor Ort zu berichten. Häufig reichen schon drei bis fünf Bilder aus.

Bei einem Rennen könnten Sie zum Beispiel die Aufstellung zeigen, dann fangen Sie den Startschuss ein. Weitere Bilder zeigen die Action während des Rennens, und am Ende dürfen Sie natürlich den Zieleinlauf nicht verpassen.

Fotografieren Sie auf einer Feier, sollten Sie mit dem Eintreffen der Gäste und der Begrüßung durch den Gastgeber beginnen. Zeigen Sie das aufwendige Menü und die Vorführung am Abend. Das gemütliche Beisammensein und schließlich die Verabschiedung runden die Serie ab.

 

9. Speicherkapazität auf der Karte erschöpft!

 

Um Speicherplatz zu sparen, wird häufig einfach die Auflösung der Kamera verringert. Dann werden die Fotos kleiner, weil Sie zum Beispiel anstatt mit acht Megapixel nur noch mit fünf oder drei Megapixel fotografieren. Das kostet wertvolle Bildqualität, und die Abzüge können schnell pixelig oder unscharf werden.

Erhöhen Sie hingegen die JPG-Komprimierung, bleibt die volle Auflösung erhalten. Dadurch werden die Dateien ebenfalls viel kleiner, aber den Unterschied werden Sie selbst bei sehr großen Abzügen nicht feststellen.

Bei vielen Kameras heißt der Menüpunkt hierfür "Qualität". Die Abstufungen tragen dann häufig Namen wie "Fein", "Standard", "Kein" oder auch "Hoch", "Mittel", "Niedrig".

 

10. Reiseinformationen gleich mitsichern!

 

Betrachtet man nach einer Reise die Fotos am Computer, weiß man oft nicht mehr, wer genau mit diesem Denkmal dargestellt wurde oder wie das schöne kleine Restaurant am Hafen hieß. Damit Sie sich das alles nicht merken müssen und auch nicht immer Papier und Bleistift mitnehmen brauchen, verwenden Sie Ihre Kamera doch einfach als optisches Notizbuch.

Fotografieren Sie Informationstafeln bei Denkmälern oder historischen Bauwerken. Auch der Stadtplan, ein Straßenschild oder das Plakat des Konzerts bieten meist umfassende Informationen. Digitale Fotos kosten nichts, und wenn Sie genug Platz auf der Speicherkarte haben, nehmen Sie diese Hintergrundinformationen auf diese Weise ganz bequem mit nach Hause.

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